Podiumsdiskussion beim NORDKURIER und UCKERMARK-TV in Prenzlau

Vorgestern Abend fand im Prenzlauer Medienturm eine Podiumsdiskussion von Uckermark-TV und dem NORDKURIER statt, bei der neben mir auch die Kandidaten von CDU, SPD, LINKEN, FDP und AfD teilnahmen.

Die Diskussion entwickelte sich zu einem munteren Schlagabtausch, in dem es gelang, die unterschiedlichen Positionen zu verdeutlichen. Der Themenkreis rankte sich von Klima-, Umwelt-, Energie- und Sozialpolitik. Von der Rentenpolitik, über Mobilität im ländlichen Raum bis Pflege und Wirtschaft.

Ich selber verdeutlichte in einem Teil meiner Beiträge die Folgen des Klimawandels und die notwendigen Schlussfolgerungen daraus. Dass die Braunkohleverstromung mit ihren großen Umweltverwüstungen und Folgeschäden für Gewässer und Klima abgeschafft gehört, und der Strom trotzdem aus der Steckdose fließen muss, macht die Erneuerbaren Energien zum unverzichtbaren Standbein unserer Energieversorgung. Während mein konkurrent von der CDU einmal mehr ein Windkraftmoratorium fordert, bis der Netzausbau angepasst und die Netzgebühren bundesweit angeglichen sind, wurde von mir zurückgewiesen.
Seine Argumentation mit Blick auf die Strompreise, dass die Verbraucher für Strom bezahlen würden, der nicht fließt, konterte ich mit der unfairen Situation, dass für die großen Energiekonzerne für die herkömmliche Energieversorgung Subvention aus dem Steueraufkommen fließen, während die Verbraucher für die Enereuerbaren Energien zur Kasse gebeten werden. Dass die Verbraucher durch die von Schwarzt-Gelb eingeführten Industrierabatte zusätzlich mit 1,115 Mrd. € zusätzlich belastet  und nunmehr die dadurch verursachten hohen Stromkosten als Argument gegen die Energiewende verwendet werden, bezeichnete ich als unanständig.

Dass der Vertreter der AfD vor dem Publikum eine Biedermann-Rolle vorgegaukelte, sollte ihm nicht durchgehen. Die Widersprüche zwischen dem Schauspiel und dem Programm der AfD Herauszuarbeiten ist meines Erachtens gelungen. Dass Steffen John gegenüber Andreas Büttner persönlich wurde, statt auf die sachgestützten Vorhalte zu reagieren, zeigte die Richtigkeit der Vorhalte. Ich hielt Steffen John einen Artikel vor, den ich letzte Woche zur Kenntnis nehmen musste,  demzufolge in der Jugendorganisation der AfD die „Endlösung für Musels“ gefordert vorden sei und hielt Steffen John vor, dass mich dies arg an das „dritte Reich“ erinern würde. Auch auf diesen Vorhalt reagierte Steffen John höchst unsachlich und verlangte, diesen Artikel zu sehen. Schade, dass er nicht nachdrücklicher fragte, denn ich hatte den Artikel auf dem Smartphone im Zugriff.

Die Fülle der besprochenen Themen erlaubt es nicht, hier alles abzuhandeln. Voraussichtlich ab kommenden Wochenende wird der Mitschnitt der Diskussion im Internet verfügbar sein. Ich werde dies entsprechend verlinken.

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