Ein entspannter Sonntagvormittag oder… eine Schnecke macht eine Weltreise

Zu heute rief der ADFC zu einer Fahrradsternfahrt nach Berlin auf. Eingebettet in den Strang von Stettin über Eberswalde nach Berlin war eine Fahrraddemo, welche die Lokale Agenda 21 von Biesenthal organisierte. Grund dieser Fahrraddemo war der schleppende Verlauf des Planfeststellungsverfahrens für den Lückenschluss der Fahrradverbindung von Bernau nach Biesenthal zwischen Wullwinkel nach Biesenthal.

ich nahm an dieser Fahrraddemo teil. Mit mir auch eine Schnecke, die sich – aus welchem Grund auch immer – an dem Rahmen meines Fahrrades anheftete und mich tatsächlich die ganze Strecke von Schönow nach Biesenthal und zurück begleitete.

Treffpunkt war der Parkplatz vor der Amtsverwaltung des Amtes Biesenthal-Barnim, wo es auch Erfrischungen für die Radler aus Eberswalde gab. Wie ich dabei erfuhr, war bei der Eberswalder Gruppe auch eine Gruppe aus Stettin, die die ganze Nacht hindurch von Stettin aus durchgeradelt war und mit den Eberswaldern zusammen eintraf. Der Beifall war entsprechend groß.

Während die einen Erfrischungen zu sich nahmen, wurde im Rahmen der Ansprachen vom Biesenthaler Bürgermeister Carsten Bruch und MdL Britta Müller deutlich, dass die wesentlichen Hürden des Planfeststellungsverfahrens genommen worden seien und der Planfeststellungsbeschluss nunmehr unmittelbar bevorstehen würde. Die Naturschutzbehörde habe das leider immer wieder von unverständigen Zeitgenossen zerstörte Ersatzbiotop für Eidechsen und anderes geschützte Getier auf der Strecke anerkannt.

Sobald der Planfeststellungsbeschluss steht sind noch etliche Vorbereitungsarbeiten erforderlich, so dass realistisch mit einem Baubeginn im Jahr 2018 gerechnet werden kann.

Nach den Ansprachen ging die Tour los, wobei ich den sportlicheren Zeitgenossen gerne den Vortritt gab und mit einem eher gemäßigten Tempo am hinteren Ende der Gruppe herfuhr. Sehr gut fand ich de Organisation der Tour, die auch trotz der Größe der Teilnehmerzahl, die sich eine Fahrspur teilte, die Durchfahrt eines Krankenwagens zu einer ganz entspannten Übung werden ließ. 

In Rüdnitz trennte ich mich dann von der Gruppe, radelte gemütlich durch die reizvolle Landschaft über Lobetal und Ladeburg nach Hause. Auf dem Weg erschreckte ich auch noch unbeabsichtigt ein Reh auf der Wiese, das die Flucht ergriff.

Als ich zuhause ankam, war die Schnecke am Fahrradrahmen nach wie vor am selben Platz. wenn das nicht Anhänglichkeit ist.

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