Der Rundumritt durch die Politikfelder beim DGB in Schwedt

Im Schwedter Mehrgenerationenhaus fand gestern Abend die mit fast drei Stunden Dauer längste Podiumsdiskussion dieses Wahlkampfes statt. Es wurde auch die bisher anspruchsvollste Veranstaltung dieser Art, weil durch das Konzept – das Publikum stellt die Fragen und die auf dem Podium sitzenden Politiker antworten – die Themengebiete von der Interessenlage des Publikum bestimmt wurden und weniger vom Podium vorgegeben werden konnten.

Der Bogen reichte von der Sozialpolitik, Rente, Steuerpolitik, Arbeitsrecht, über Bildung, Inneres, Äußeres, Flucht und Vertreibung, EU, NATO, Rüstungsexporte, Militäreinsätze, Wohnungsbau, Gesundheit bis zur Umweltpolitik.

Es ist mir gelungen, die aus grüner Sicht wichtigen Themen und Vorhaben vorzutragen – von der Abschaffung der Möglichkeit sachgrundloser Befristungen im Arbeitsrecht,  über die Garantierente bis hin zur Darstellung der globalen Zusammenhänge zwischen CO2-Emissionen und Abholzung der Regenwälder für z.B. Anlage von Soja-Plantagen zur Fütterung der Tiere in Anlagen der Massentierhaltung und der daraus folgenden Probleme (Gülle mit Antibiotika auf Feldern etc.).

Bei der Frage eines Tempolimits von 130 auf deutschen Autobahnen waren mein Konkurrent von der Linken und ich alleine auf dem Podium. Ja – ich bin für ein Tempolimit, weil die Emissionen der Fahrzeuge geringer und die Unfallzahlen sinken werden.
Das Motto „Freie Fahrt für freie Bürger“  überzeugt im Lichte der Verkehrsopfer und Emissionen betrachtet nicht wirklich und ist das Credo der Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr.

 

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