PM: Gesellschaft fair gestalten – Thomas Dyhr beim Seniorenverband Prenzlau

Auf Einladung des Seniorenverbandes Prenzlau nahm unser grüner Direktkandidat Thomas Dyhr für den Wahlkreis 57, am 26. Juli an der Podiumsdiskussion teil, zu zahlreiche Mitglieder gekommen waren.
„Wir konsumieren mehr natürliche Ressourcen, als die Erde uns zur Verfügung stellt. Dies führt zu einem Kollaps zahlreicher ineinandergreifender Systeme“, eröffnete Thomas Dyhr die Eingangsrunde. Schaut man nur auf das Insektensterben – ca. 80% der Insekten gibt es bei uns bereits heute nicht mehr – dann wird schnell deutlich: hier geht es um unser Obst, unsere Lebensmittel. Keine Insekten, keine Bestäubung, keine Äpfel, Birnen, Kirschen, Gurken, Kürbisse etc.

Darum das Credo von Thomas Dyhr: „Ich setze mich ein für eine faire Gesellschaft in allen Bereichen, auch der Landwirtschaft und der Wirtschaft“. Für ihn kann es nicht angehen, dass Gewinne abgeschöpft und Schulden sozialisiert werden, so sein Eingangsstatement.

Nach der Vorstellung der anderen Mitbewerber von CDU, SPD und AfD stellten die Mitglieder des Seniorenverbandes Fragen und sprachen Probleme an, mit denen sie teils täglich konfrontiert sind. Von der Kreisgebietsreform, dem Öffentlichen Nahverkehr und Bildung reichten die Themen, die die Zuhörenden bewegten und betreffen. Die möglichen Lösungen liegen jedoch bei der Landespolitik, merkte Thomas Dyhr an.

Beim Thema erneuerbare Energien machte Thomas Dyhr deutlich, dass die Wirtschaft z.B. bei den Durchleitungsgebühren des Stroms durch die Netze entlastet wird, die Bürger*innen aber belastet werden durch dann höhere Gebühren. „Hier werden Lasten von starken Schultern auf schwächere verteilt. Das ist nicht fair und wirkt einer fairen Gesellschaft entgegen“, so unser grüner Direktkandidat.

Wenn andere Bundesländer Lehrern teils deutlich höhere Gehälter bezahlen, müssen wir uns nicht wundern, wenn uns in Brandenburg Lehrer und auch Polizisten fehlen. Eine faire Gesellschaft heißt hier faire und gleiche Bezahlung in allen Bundesländern. „Das trägt zur Zufriedenheit und einem solidarischen Miteinander bei und stabilisiert unsere Gesellschaft“, merkt Thomas Dyhr an.

In der Schlussrunde hatten alle Kandidaten Gelegenheit dem interessierten Publikum mitzuteilen, was sie im Falle ihrer Wahl in den Bundestag als Ziel haben. „Für mich ist eine faire Gesellschaft die fair auf alle Bereiche anwendet grundlegend. Das muss sich auch in einem möglichen Koalitionsvertrag wiederfinden“, so Thomas Dyhr abschließend.

Ulrike Harsch
Kreisgeschäftsführung
KV-Uckermark
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