War verstehe ich unter Fairness

Es gibt nichts umsonst                                                                                      

Dem Vermögen auf der einen Seite steht die Schuld auf der anderen gegenüber.

Dem Gewinn steht das Risiko gegenüber.

Die Natur schließt keine Kompromisse. Die Natur auszutricksen heißt, unbeherrsch­bare und teure Nebenwir­kungen zu riskieren.

Waffenverkäufe und Aus­beutung, Krieg und Elend erzeugen Geflüchtete vor der eigenen Tür.

Auf einer Seite einer Mauer stauen sich immer die Probleme.

Wer das Ziel einer „fairen Welt“ negiert und Politik ohne Rücksicht auf Verluste betreibt, um den eigenen Vorteil zu mehren, wird letztlich Rückwirkungen zu spüren bekommen. Wir leben auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen. Wie soll es möglich sein, bei begrenzten Ressourcen unendliches Wachstum zu erzeugen?
Das kann schon per se nicht funktionieren.  Es funktioniert in der Physik nicht, weil es kein Perpetuum Mobile gibt. Wie kann man dann die Annahme vertreten, es ginge im Umgang der Staaten untereinander?

 

Für eine faire Gesellschaft ohne Verlierer

Es ist fair, wenn Gewinne und Risiken auf derselben Seite einer Medaille liegen.

Es ist fair, wenn die Träger von Lasten am Gewinn beteiligt werden.

Es ist fair, wenn die Menschen für ihre Arbeit angemessen entlohnt werden und von ihrer Hände Arbeit leben können.

Es ist fair, wenn alle Bürger und Bürgerinnen nach Leistungs­vermögen die ge­mein­samen Aufgaben unseres Gemeinwesens auch gemein­­­sam stemmen.

Es ist fair, wenn der gesellschaftliche Reich­tum gerecht verteilt wird.

 

Die Welt gehört unseren Kindern.

Es ist fair, wenn wir unsere Kinder von den ewigen Hinterlassenschaften un­seres Wirtschaftens verschonen. Generationengerechtigkeit heißt:

Nachhaltige Ressourcennutzug, statt Wachstumswahn und Übernutzung.

Respekt vor der Natur statt Gentechnik mit unkalkulierbaren Nebenwirkungen.

„Grüne“ Chemie ohne Gift mit natürlich abbau­baren Erzeugnissen.

Energiewende statt großer Löcher in der Landschaft, Gewässervergiftung und Klimawandel.

Fairer internationaler Handel ohne Verlierer. Wir leben in einer Welt!

Guter Start ins Leben und eine gute Ausbildung für alle Kinder.

 

Wir brauchen einen starken Staat

Einen schwachen Staat können sich nur die Reichen leisten.

Die Fairness in der Gesellschaft und zwischen den Generationen erfordert einen starken Staat, der den Men­schen und der Wirtschaft Leitplan­ken vorgibt, innerhalb derer sich die Menschen und die Wirtschaft frei be­wegen können. Einen Staat, der diese Grenzen auch rechts­staatlich konse­quent überwacht.

Gesetze gelten für alle gleich – für Wirtschaft und Bürger!